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Es kann viele Gründe geben, warum Sie eine Immobilie schnell verkaufen wollen oder müssen. Unabhängig davon erläutern wir Ihnen in den 5 nachfolgenden Schritten, worauf es dabei ankommt.

1. Marktpreis ermitteln

Um lange Vermarktungszeiten zu vermeiden, ist es wichtig im Vorfeld den Marktwert der Immobilie zu ermitteln. Hierzu gibt es kostenfreie Möglichkeiten (z.B. Preisatlas von Immobilienscout, Scoperty) und kostenpflichtige Lösungen (u.a. Pricehubble, IWA Pro, Sprengnetter). Am Ende der Recherche sollte der Angebotspreis entweder genau den Marktwert treffen oder knapp darunter angesetzt werden, um genügend Nachfrage zu generieren.

Unser Tipp: Prüfen Sie im Vorfeld die wichtigsten Parameter wie Grundstücks- und Wohnfläche und vergleichen Sie die Angebote im Netz.

2. Einholung von Dokumenten

Ist der Angebotspreis gefunden, sollte man sich versichern alle notwendigen Dokumente (z.B. Grundbuchauszug, Liegenschaftskarte, Energieausweis, Aufstellung über Modernisierungen, u.v.m.) digital aufbereitet parat zu haben. Das führt zu weniger Rückfragen und schnelleren Entscheidungen seitens der Käufer. Auch die finanzierenden Banken erwarten alle relevanten Dokumente – nicht älter als drei Monate – für die Erteilung einer Finanzierungszusage.

Unser Tipp: Nutzen Sie unsere Checkliste im Downloadbereich.

3. Erstellung eines aussagekräftigen Exposés

Um eine möglichst breite Masse an Interessenten anzusprechen, sollte ein aussagekräftiges Exposé erstellt werden, dass sich von potentiellen Käufer*innen vorab einer Besichtigung angeschaut werden kann. Hierbei kommt es nicht nur auf gut formulierte Texte, sondern vorallem um die Angabe aller essenziellen Daten zur Immobilie an, wie beispielsweise dem Baujahr, der Anlagentechnik, Flächenangaben und viele weitere. Darin sollten Sie jedoch noch nicht erwähnen, dass Sie schnell verkaufen möchten oder müssen. Auch sollten Sie sich die Frage stellen, wie Sie die Zielgruppe erreichen – der klassische Weg über Flyer und Zeitungsannoncen oder doch lieber die digitale Variante über die Portale und Online-Marketing-Maßnahmen. Beide Möglichkeiten sind mit teils nicht unerheblichen Kosten verbunden.

Unser Tipp: Besorgen Sie sich für kleines Geld vorgefertigte Vorlagen.

4. Besichtigungen

Vor den Besichtigungsterminen sollten Sie in der Immobilie zunächst für eine gewisse Grundordnung sorgen bzw. diese „aufhübschen“ – wenigstens einmal durchsaugen und Staub wischen, denn der Ersteindruck zählt besonders bei Selbstnutzern. Kostenpflichtige Lösungen durch s.g. Homestaging gibt es auch hier, sollte aber bei hochpreisigen oder schwer vermarktbaren Immobilien angewendet werden. Einige Unternehmen werben mit bis zu 10% höher erzielbaren Kaufpreisen, der Service selbst kann bei langwierigen Vermarktungen aber auch schnell mehrere tausend Euro kosten. Bei den Besichtigungen sollten Sie immer mit offenen Karten spielen und Mängel nicht verstecken, einen bedürftigen Eindruck sollten Sie jedoch auch nicht entstehen lassen.

Unser Tipp: Begrenzen Sie das Zeitfenster je nach Größe der Immobilie auf maximal 30 bis 60 Minuten, um ein „Knappheitsgefühl“ zu suggerieren.

5. Suchkunden

Ein möglichst schneller Verkauf kann besonders gut erfolgen, wenn man auf ein Netzwerk bestehend aus Immobilienmaklern und Finanzierungsvermittlern zurückgreifen kann, da in ihren Kundendateien oft vorgemerkte und bonitätsgeprüfte Kaufinteressenten haben. Prüfen Sie in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis, wer Ihnen eventuell weiterhelfen könnte.