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Die jährliche Gashausschau – mit diesen Tipps sparen Sie die Handwerkskosten

 

Wie man mit Gasleitungen richtig umgeht, weiß kaum einer, der nicht in der Handwerkerbranche arbeitet. Zwar bieten Sanitärfachbetriebe und Schornsteinfeger die Gashausschau kostenpflichtig an, aber mit unseren Tipps und Tricks können Sie das auch selbst erledigen. Schließlich handelt es sich um eine rein optische Kontrolle. Sie müssen sich also nicht mal die Hände schmutzig machen oder handwerklich begabt sein.

Durch die Kontrolle beugen Sie nicht nur Risiken und Schäden vor. Eine regelmäßige Durchführung der Gashausschau sorgt für den Erhalt funktionierender Gasleitungen.

Als erstes sollten Sie die Absperreinrichtung überprüfen. Absperreinrichtungen sind dafür da, die Gaszufuhr falls notwendig zu blockieren. Der Absperrhahn befindet sich am Gaszähler sowie am Hausanschluss. Beide Anschlüsse müssen frei zugänglich sein. An Gasleitungen darf nichts aufgehängt oder angelehnt werden. Sie müssen fest sitzen und dürfen nicht durchhängen. Im Wohnbereich verlaufen Gasleitungen oft unter einer Verkleidung. Diese muss Lüftungsschlitze besitzen, die nicht verdeckt oder zu gestaubt sind.

Wenn ihre Leitungen durch Decken oder Wände, unter oder über Leitungen, und durch befeuchtete, ungelüftete Räume verlaufen sollten Sie genauer hinschauen. Allgemein gilt, nur wenn Ihnen Verschleißerscheinungen oder Mängel auffallen, muss der Fachmann sie beheben.

Falls jedoch nur die Farbe von ihren Leitungen abblättert, können Sie selber ruhig mit Pinsel und Farbe nachhelfen.

Zudem sollten sich gastechnische Einrichtungen wie Zähler oder ein Druckregelgerät in abschließbaren Räumen befinden, damit Unbefugte keinen Zutritt haben.

Auch Ihre Gasgeräte sollten Sie überprüfen, denn bei raumluftabhängigen Gasgeräten funktioniert Verbrennung nur mit Sauerstoff. Deshalb sorgen Verbennungslufttüren für die notwendige frische Luft. Sie müssen daher offenbleiben und dürfen ebenfalls nicht zugestellt oder verstaubt sein. Falls Sie in der Zukunft zusätzliche Öffnungen abdichten oder neu einbauen, oder auch neue Gasgeräte installieren wollen, empfehlen wir es, dies mit einem Fachmann abzusprechen, damit die Luftzufuhr kein Problem darstellt.

Diese Überprüfungen sind notwendig. Heutzutage kann Technik viel, aber bei der Dauernutzung kann durchaus der Zahn der Zeit nagen. Aus diesem Grund sollten Sie bei Auffälligkeiten oder Störungen eine Inspektion beauftragen. Ob eine Wartung überfällig ist, erkennen Sie daran, dass die Flamme gelblich statt bläulich ist, an Rußspuren, Verschmutzungen, Verfärbungen am, im oder um das Gasgerät, an ungewöhnlichen Geräuschen beim Anspringen und bei auffälligem Geruch oder beschädigten beziehungsweise fehlenden Betriebsknöpfen.

Im Folgenden haben wir für Sie eine Checkliste erstellt, die alle nötigen Überprüfungen nochmal zusammenfasst.

  • Sind Absperreinrichtungen, z.B. an Hausanschluss und Zähler, frei zugänglich?  
  • Sind Gasleitungen in einwandfreiem Zustand, besonders an Wand- bzw. Deckendurchführungen sowie in feuchten, ungelüfteten Räumen? 
  • Sind alle Gasleitungen gut befestigt und frei von „Anhängseln“?
  • Sind Lüftungsöffnungen an Verkleidungen vorhanden?
  • Sind Verbrennungsluftöffnungen an Wand oder Tür des Aufstellraums der Gasgeräte offen?
  • Sind ausreichende Verbrennungsluftzufuhr bei Abdichtung bzw. Neu-Einbau von Fenstern und Türen sichergestellt?
  • Haben Sie bei der Installation einer neuen Abluft-Dunstabzugshaube oder eines Abluft-Wäschetrockners mit dem Fachmann gesprochen?
  • Sind Schlauchleitung vom Herd zur Gassteckdose ohne Knick sowie ausreichend von Flammen und Hitze entfernt?
  • Bei sichtbarer Flamme am Gasgerät: Brennt sie durchgehend blau?
  • Sind Gasgeräte intakt und ohne Rußspuren, Betrieb ohne auffälligen Geruch oder ungewöhnliche Geräusche?

Wenn sie alles überprüft haben, ist ihre Gasanlage optisch in Ordnung. Bei Schwachstellen sollten Sie allerdings umgehend mit einem Heizungsbauer oder Schornsteinfeger sprechen!

 

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